★ Adventsgeheimnisse 5/2016 ★

Mit einem Gedicht von Max von Schenkendorf, wiederum aus dem 18. Jahrhundert, möchte ich Euch heute eine gemütliche & schöne dritte Adventswochenende wünschen... und vielleicht hat der Winter a mit uns doch ein Einsehen und schenkt uns in diesem Jahr weiße Weihnachten (auch wenn es derzeit leider noch nicht danach aussieht, aber wer weiß).


Im Winter

Die Tage sind so dunkel,
Die Nächte lang und kalt;
Doch übet Sternenfunkel
Noch über uns Gewalt.

Und sehen wir es scheinen
Aus weiter, weiter Fern',
So denken wir, die Seinen,
Der Zukunft unsres Herrn.

Er war einmal erschienen
In ferner sel'ger Zeit,
Da waren, ihm zu dienen,
Die Weisen gleich bereit.

Der Lenz ist fortgezogen,
Der Sommer ist entflohn:
Doch fließen warme Wogen,
Doch klingt ein Liebeston.

Es rinnt aus Jesu Herzen,
Es spricht aus Jesu Mund,
Ein Quell der Lust und Schmerzen,
Wie damals, noch zur Stund'.

Wir wollen nach dir blicken,
O Licht, das ewig brennt,
Wir wollen uns beschicken
Zum seligen Advent!

★★★

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